LUMILOUNGE - Wie alles begann
Shownotes
Gast der Folge: Dr. Stefan Tasch, CEO & Gründer von LUMITECH
Themen dieser Episode:
Persönlicher Werdegang von Dr. Stefan Tasch Der Weg vom Physikstudium zur Gründung von LUMITECH Die Anfangszeit: Vision, Improvisation und prägende Momente Herausforderungen in der Gründungsphase Die Kernidee und der Anspruch hinter LUMITECH Entwicklung der LED-Technologie im Wandel der Zeit Technologische Meilensteine und Wendepunkte Vom Start-up zur Unternehmensgruppe Die Rolle des Gründers: Visionär, Entwickler, Unternehmer Aktuelle Herausforderungen in der Lichtbranche Chancen durch Innovation und neue Marktanforderungen Nachhaltigkeit und unternehmerische Verantwortung Bedeutung von Team und Familie im Unternehmenskontext Technologische Trends in der Lichtindustrie Blick in die Zukunft: Entwicklungen und Potenziale
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00:00:08: Lumilange – Licht neu gedacht.
00:00:12: Der Podcast der Lumidech
00:00:13: Group.
00:00:15: Herzlich willkommen zurück in der Lumilage, dem podcast der Lumedech Group.
00:00:20: Schön dass Sie wieder mit dabei sind.
00:00:22: Mein Gast heute ist Dr.
00:00:23: Stefan Tasch CEO und Gründer von Lumidecht.
00:00:26: Stefan schön das du heute in der Rumelange bist.
00:00:30: Ja danke Peter für die Premiere.
00:00:33: Stefan wir starten heute wie immer ganz persönlich.
00:00:38: Wie hat dein Weg in die Welt des Lichts eigentlich begonnen?
00:00:42: Ja, das liegt doch schon einige Zeit zurück.
00:00:45: Also nach der Schule habe ich Physik studiert.
00:00:51: Entschuldige wenn ich dich unterbreche aber war das immer schon dein Ziel?
00:00:54: Du hast eine technische Physik Studierter oder wie bist du auf diesen Studienzweig gekommen?
00:00:58: Ich glaube wenige haben schon immer das Ziel vor Augen gehabt Technische Physique zu studieren.
00:01:03: Das hat sich im Laufe der Schule herausgestattet dass Technik mich interessiert Und die Entscheidung zwischen Chemie und Physik ist eigentlich ganz obskur gefallen.
00:01:13: Wir sind nämlich gemeinsam mit einem guten Freundin, Herrn Korl auf die Uni gegangen und ich habe mir die Chemie angeschaut und die Physik und an diesem Tag ist ein großer Unfall in dem Chemiegebäude passiert als eine Exposition von organischem Material so dass erstens natürlich sehr viel Verkehr war auf der Uni aber zweitens sind unglaublich schlechter Geruch.
00:01:36: Da studiere ich sicher nicht und das hat vielleicht den Ausschlag dann für die Physik gegeben.
00:01:41: Sehr gut, Guggeentscheidung!
00:01:44: Ja also wie war es denn mit der Anfangszeit der Lumitecht?
00:01:47: Du hast technische Physik studiert an der TU in Graz und war da eigentlich das Thema Licht oder LED grundsätzlicher Thema.
00:01:54: oder bist du auf diesen Zweig sozusagen gekommen?
00:01:57: Ich habe dann Diplomoi gemacht bei dem Professor Leising, Institut für Festkörperphysik Und an diesem Institut war Lichttechnik ein schon langes Thema, traditionelles Thema.
00:02:10: Speziell allerdings auch die Forschung an organischen Leuchteoden.
00:02:15: Dastin Graz ist die erste blaue Polymer-Leuchteode entwickelt worden – two-and-zwei-ein-neunzig und ich habe gestartet fünfundneunzeig mit meiner Diplomarbeit.
00:02:24: Das es war da das Glück in einem Institut tätig sein zu dürfen dass auf diesem Gebiet weltführend waren Und da wäre auch meine Diplomite natürlich jetzt nicht mehr auf diesem Blauen gemacht, sondern eigentlich dann auf der Thematik speziell wie kannst andere Lichtfarben basierend auf diesen blauen Licht sehr gut einstellen?
00:02:42: und habe dann gemeinsam mit der Forschungsgruppe natürlich.
00:02:45: Dann haben wir dann Themen mit RGB bereits entwickelt, dass du also für Displayaufbereitung auch machen kannst.
00:02:51: Haben auch einige sehr tolle Artikel gemeinsam gemacht auf der Uni.
00:02:56: Auch Titelblätter von Magazinern.
00:02:58: das war eigentlich eine sehr schöne Zeit!
00:03:00: Und die Forschungsgruppe, nur auf dieser Polymer-Diodengeschichte waren fast zwanzig Kollegen und Kolleginnen.
00:03:07: Also wir waren da glaube ich weltweit bei den Top drei Instituten neben einem Institut aus Cambridge.
00:03:14: das zweite war in Santa Barbara, wie sagen wir die unter den Top Drei?
00:03:18: Okay,
00:03:18: d.h.,
00:03:19: das ging damals um diese sogenannte OLED Technologie, stimmt es?
00:03:22: Genau!
00:03:22: Also damals war die OLED hier heute ja gang und gängig überall eingesetzt wird speziell in allen kleinen Displays vom Fernsehserberlider weggegangen, das war zeitlang auch sehr aktuell.
00:03:33: Mittlerweile alle kleinen Displays besser Qualität haben, oder jetzt?
00:03:36: Aber damals war es noch nicht so, die Technologie hat's noch gar nicht gegeben speziell was das Blaue betrifft und von dem ausgehen die Stabilität und da haben wir eigentlich sehr viele Entwicklungen gemacht, die hoffentlich einen Beitrag geleistet haben dass heute die Technologie so ist wie sie ist.
00:03:53: Wie ist es dann zur Gründung der Firma Lumedich gekommen?
00:03:55: quasi als Spin-off an der TU Ingratz.
00:03:59: Parallel zu dieser organischen LED hat sich ja auch die anorganische LED entwickelt.
00:04:05: Und zwar hat es gestartet, zwei-neinzig-drei-einzig mit den ersten hocheffizienten blauen LEDs, also eigentlich fast gar nicht so weit zeitgleich entfernt und das war dann mit dem gellene Tritt, das war eigentlich das neue Material, das wurde jetzt noch des Silizium Capit gegeben, das waren auch blaue LEDs nur mit sehr moderater Effizienz zu schrauben, sodass dann auch der Blickwinkel klar war das kann normal in die Allgemeinbeleuchtung gehen.
00:04:37: Und das haben wir schon parallel mitgemacht.
00:04:40: natürlich wenn du jetzt auf der organischen Seite fährst schaust da auch die anorganische Städte an.
00:04:45: und aber dann gesehen das Organische wird länger dauern.
00:04:50: also dass du jetzt die organische Materialien in den Markt bringst da brauchst erst einmal sehr viel Equipment was noch gar nicht gegeben hat und noch längere Entwicklungszeiten.
00:04:57: Also, dass auf der Uni mal was funktioniert heißt das lange, dass du es auch kommerziell produzieren und verkaufen kannst.
00:05:03: Das haben wir schon gesehen.
00:05:04: da sind die Trauben sehr hoch.
00:05:07: allerdings ist ein Hau, dass man gewonnen hat.
00:05:09: über die Organischen waren das sehr interessant weil es genau um das Thema FAP-Konvention gegangen ist.
00:05:13: Das heißt alles was wir gemacht haben für die organische war eigentlich dann für die anorganische superinteressant Weil wir diese Kompetenz des Spectral Engineerings welche auch Steffe Wasser geben eigentlich ganz gut beherrscht haben.
00:05:25: Und das war auch der Einstieg dann in des Thema mit der blauen LED, dass wir uns da sehr stark gleich beschäftigt haben mit dem Thema Farbkonversion.
00:05:34: Wiederum, das Thema war so gegeben, dass es nur eine Phosphor-Klasse zu dem Zeitpunkt gegeben hat, mit der man effizientes Weißlicht herstellen konnte – das ist ungefähr so –, und es waren die ersten auf diesem Gebiet.
00:05:52: Und die haben diese bekannten, jeder was älter ist kennt ihr nach.
00:05:54: Das waren diese fünf Millimeter LEDs also so ein Epoxy-Körper der dann noch innen blau gestrahlt und außengelb und das gesamtheitlich betrachtet hätte fast weißes Licht ergeben wenn man es etwas humorvoll betrachtet.
00:06:11: allerdings war das bedingt durch den Phosphor, das war ein Jagdphosphor der auch von diesen beiden Firmern übrigens patentiert war erste Patent allerdings von der Firma Niger Eigentlich einst wahrscheinlich das beste Patent im ganzen Umfeld der LED, die richtige History-DLED.
00:06:30: Und er war sehr limitiert was den Bereich der Farbeinstellung betrifft weil heute eine gewisse Emissionswellenlänge hat und mit dem blauen gemeinsamen Kammer halt dann noch nur gewisse Beistöhne einstellen.
00:06:42: Das war so aus bei circa sechsefünf oder superfünftausend ist noch gegangen alles drunter nicht also alles, was du eigentlich für die man an normaler Beleuchtung brauchst.
00:06:52: Und deswegen haben wir uns dann intensiv mit dem Thema Farbkondition beschäftigt – mit neuen Fossomaterialen, weil ich schon ziemlich klar war, mit der Jagdklasse kam es nicht mehr sehr viel weiter und haben dann gestartet Entwicklungen mit Firmen aus Deutschland mit den Leuchtenverbreitungen und mit der Litek GmbH aus Greifswald, das wir gemeinsam auch schon mit Toyota Goso damals entwickelt haben.
00:07:16: eigene Phosphore passieren auf Silikatphosphoren, die man schon teilweise eingesetzt hat in Leuchterflanken und auch jetzt speziell auf die Anwendung für LED-Haushaltbarkeit, Temperaturstabilität betrifft, optimiert haben.
00:07:28: Und da haben wir es aus der Sächel geschafft, das war dann so an der Jahre deiner Neunzehnte.
00:07:31: Also schon vier Jahre eigentlich nach dieser Jagdgeschichte einen eigenen Phosphor zu haben mit dem aber auch sehr gutes warmes weißes Licht herstellen konnten.
00:07:40: Das heißt, wir sind darunter gepreist, kann man bis unter drei Tausend Kelvin was eigentlich aus meines Wissens heraus dann tatsächlich die erste warmweiße LED dargestellt hat, wenn auch diese sehr schlechte Effizienz aufgewiesen hat.
00:07:54: Weil die ersten haben damals gehabt acht, sechs bis acht Lumen pro Watt.
00:07:59: Das war für uns damals schon so viel.
00:08:01: Wenn man heute das betrachtet sagt man es war nichts.
00:08:06: Genau und ich habe sich dann entschlossen, dass sie in einer eigenen Firma auszuründen oder?
00:08:10: Genau.
00:08:11: Aufgrund dieser positiven Erfahrung, auf dieser Thematik und auf Grund gewissens Interesses von der Industrie haben wir uns dann entschlossen eine eigene Firma zu gründen die sich bezählt mit der Weitentwicklung dieser Theomatik beschäftigt aber auch versucht weil du musst dich ja auch finanzieren das heißt wie man die Firma auch ohne Fremdkapital gegründet sozusagen nun mit dem was in der Eingradasche gesteckt ist und es war nicht sehr viel muss auch schauen, dass die Firmen finanziert sind.
00:08:42: Das haben wir versucht über Forschungsaufträge zu machen – auch in anderen Bereichen um eigentlich unsere eigenen Entwicklungen aus der LID-Betriebe weiterzutreiben und haben den verschiedensten Richtungen auch verschiedenen Firmen, Industriefirmen, Entwicklungstingsleistungen angeboten.
00:09:00: Das war eine sehr spannende Zeit weil das natürlich in unterschiedlichste Bereiche gegangen ist von der Holzverbrennung über Sicherheitsmerkmale.
00:09:09: Übrigens, da haben wir sicherheitsmerkmalen entwickelt das heute auch im Euro drin ist auf dem Sie immer sehr stolz.
00:09:14: Hätte eigentlich zweitausend, wenn man das entwickelt, der Plan war, dass es jetzt zweitausend zwei in den Euro kommt, gekommen ist es zweitauzentzwanzig glaube ich, also hat doch etwas gedauert.
00:09:26: Also auf jeden Fall zu lange meine Firma drauf aufzubauen!
00:09:30: Und in verschiedenen Bereichen über Widerstandspasten, Viskaswachstum mit Silizium – also sehr breit gefächert und da bin ich auch sehr stolz auf.
00:09:41: Eigentlich haben wir fast alle Aufträge erfolgreich abgewickelt, obwohl es nicht unsere Kerndisziplin war.
00:09:47: aber doch mit diesem Know-how was du halt in der Physik gewonnen hast, dass du ein tiefes technisches Know-How hast natürlich auch mit einem Zugang zu einem entsprechenden Labor kommt man auch sehr komplizierte Themen anderer Materie, die uns jetzt nicht so naheistand, sehr gut lösen.
00:10:04: Super spannend!
00:10:06: Gab es eigentlich in der Gründungsphase einen Moment, der besonders prägend war oder vielleicht sogar kritisch im ersten Jahr an?
00:10:13: In dieser Phase ist alles kritisch weil du denkst ja nicht auf ein großes Budget jahrelang.
00:10:18: also du schaust einmal dass du Auftrag für Auftrag vernünftig abwickelst und Auftrag Was wir schon immer gesehen haben, das war uns schon bewusst.
00:10:28: Dass diese LED mit dieser Möglichkeit der Farbeinste also nicht nur die weiß natürlich sondern speziell rot worden ist auch schon relativ gut.
00:10:36: Auch der Farben der Langklebigkeit dass dieser Thema wird.
00:10:39: es war natürlich klar da.
00:10:41: Es hat damals noch nicht diese großen Studien gegeben wie heute oder wenn sie es gegeben hätte.
00:10:45: Wir haben uns gefunden was Internet soweit ausgebaut war.
00:10:48: Auf jeden Fall hast du eher auf dich selber anschauen müssen und das was du glaubst.
00:10:52: Und da waren's schon klar, dass dieses Thema kommen wird.
00:10:55: Also auch, wenn du sagst okay finanziell musst du nicht immer schauen dass du ab der Tät bleibst und das Geld reinkommt.
00:11:01: Was man so mehr reinkompt als rausgeht ist die Prämisse von einem Start-up.
00:11:07: Das haben wir eigentlich ganz gut geschafft.
00:11:08: ich glaube wir haben jetzt im ersten Jahr immer Gewinngeschirm.
00:11:12: in der ganzen Geschichte seit dem Geschäftsjahr haben wir jedes Jahr Gewinne geschrieben.
00:11:16: also wir haben das letzten Jahren ganz gut geschafft es auch rüber zu bringen.
00:11:21: Aber es ist natürlich am Anfang alles unsicher und also ich glaube, das ist vielleicht auch etwas Interessantes als Unternehmer.
00:11:29: Wenn man so eine Bisse, ein Spur paranoid ist, dann ist das kein Nachteil weil du musst immer Angst haben dass morgen alles weg ist Und du musst heute schon Dinge machen damit das, wenn's das wegfällt, schon was Neues da ist.
00:11:42: Das war sozusagen immer ein Antrieb Dass man immer versucht einen Schritt schneller zu sein für das Was möglicherweise auch negativ passieren könnte.
00:11:52: Man muss sozusagen der Mut überwiegen und nicht die Angst, aber sozusagen dieser Blick zu schauen.
00:11:56: Wo könnten kritische Punkte sein?
00:11:58: Und dass man die entsprechend umschieft oder halt mit anderen Richtungen ausgeeicht
00:12:04: In dem Alter ist natürlich auch leichtsinnig.
00:12:06: Das heißt wenn du jung bist hast dann auch den Vorteil, du bist in vielen Themen auch relativ unbedarft und nimmst Dinge jetzt nicht so auf die schwere Schulter.
00:12:16: Das können wir jetzt dabei beidseitig betrachten, aber ich glaube ohne einen gewissen Leichtsinn und damit meine ich das nicht negativ.
00:12:23: Sondern du sagst okay, ich gehe halt ohne Schwere auf ein Thema los und sehe ja die positive Seite und glaub auch daran dass ich es umsetzen kann, dann steigt natürlich deutlich die Chancen.
00:12:34: immer leicht in etwas jüngerm Alter als in einem höheren Alter.
00:12:37: Und man sieht ja auch ein gutes Beispiel, in Österreich mit dem Dedimatischitz, der hatte dann auch in höherem Alter eine große Portion Leichtzehn gehabt um so was dann umzusetzen, was er umgesetzt hat.
00:12:48: Sehr interessant!
00:12:49: Du hast jetzt eben schon auch die Herausforderungen beschrieben in den ersten Jahren?
00:12:52: Auch dass es zu Beginn eher Forschungsaufträge waren... Es ist ja dann aber schon auch in Richtung Produktionslösungen gegangen mit der Zeit.
00:12:59: Das heißt, der Zeitpunkt war offenbar – ob sie gespürt, dass er richtig war?
00:13:04: Aber ich denke mal die Kunst ist ja auch das man auf deiner Seite dieses tiefe technologische Verständnis hat, aber gleichzeitig auch Geschäftsinn und Kaufmann sein muss, weil eben jede Firma, ob Startup oder längerfristiges Unternehmen also schon länger im Markt, muss überleben.
00:13:21: Wie war das für dich ein Spagat zwischen dieser Technik und den wirtschaftlichen Komponenten?
00:13:29: Na gut, natürlich als Techniker bist du eigentlich jetzt da keine sehr gute ökonomische Schulung.
00:13:33: Das ist ganz klar!
00:13:35: Aber du hast doch... Du kannst mit Zahlen umgehen und Zahlen verstehen.
00:13:39: Und natürlich muss man dann auf die Reihe bringen.
00:13:42: Also es hat mir nicht sehr schwer gefallen und ich sehe es auch nicht so schwer an Das Grundprinzip, was ich vorhin gesagt habe, du musst dort aufpassen und das auch einnimmst.
00:13:50: Und noch mehr aufpassen, was du ausgibst!
00:13:53: Wir haben schon Glück gehabt, dass wir natürlich die Firma gelüht haben genau zu einem Zeitpunkt wo ein Technologiewechsel stattfindet.
00:14:02: Wenn man halt die verschiedenen Geschichten betrachtet, ohne Glück, dass du zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort bist ist es halt immer sehr schwierig... was zu erreichen.
00:14:15: In dem Fall haben wir heute eine einmalige Chance gehabt in einer Thematik tätig sein zu dürfen, die gerade auch entwicklungstechnisch noch nicht so weit war, wo man unsere Kompetenz einbringen konnte um einen Technologiewandel mitzugestalten.
00:14:30: also wir haben teilweise mit Patenten ganz gut geschafft, dieses eine Patent das wir dann mit den Kollegen angemeldet hatten würde ich behaupten ist als zweiter erfolgreiches Patent der Geschichte der LED.
00:14:42: Es hat ja, glaube ich fast über hundertzwanzig Lizenznehmer gehabt mit allen Firmen.
00:14:49: Also alle großen Elektronikfirmen und die man so kennt von denen sind faktisch alle Lizenznummer geworden weil in all den Displays also die Technologie hat es eigentlich dann wenig in der Allgemeinbeleuchtung durchgesetzt aber viel mehr in der Display-Beleuchtungen und die Displays haben wir wenn's keine Ohren zinkt anorganische LEDs drängen, entweder auf der Seite mit der Seiteneinspeisung oder mittlerweile kombiniert Seiteneinspeisungen durch Backlighting die man heute dann anstreuen kann.
00:15:15: Und dies da ist dieser Silikatfoss verstandert und die Displays wurden angepasst an diesen Fossfor weil das geht ja darum ein LCD-Display machte nur mit Absorption aus Licht und die Absorptionsmaterialien für den LCD wurden angepasst an diesem Silikat Foss for.
00:15:31: Das heißt er war eigentlich die Benchmark in der ganzen Displaybeleuchtung.
00:15:35: Ja, da ist ja gesagt man muss Glück haben und auch dass sich Chancen bieten.
00:15:38: Aber natürlich muss man die Chancene auch nutzen.
00:15:39: das heißt man muss was tun dafür Patente kommen auch nicht von irgendwo her.
00:15:43: Das heißt man braucht tiefes Verständnis und auch entsprechende Ausdauer um sich das soweit so genau anzusehen Dass es dann patentfähig und würdig ist.
00:15:51: Jetzt würde sagen Lumidech steht bekanntlich heute für hochwertige LED-Technologie Und Innovationskraft.
00:15:56: das glaube ich zieht sich durch hat Man auch bei dir bei deinen ausführungen bis jetzt schon gehört.
00:16:01: aber was war von Anfang an Deine Kernidee oder dein Anspruch an das Unternehmen?
00:16:05: Gibt es da was, was sich durchzieht so als Hauptidee?
00:16:11: Das ist sehr interessant die Frage.
00:16:14: Weil im Laufe des Unternehmens entwickelt sich ein Unternehmen oftmals gewohnt, oftmals auch in einer gewissen Art und Weise zufällig Und man überlegt gewisse Dinge nicht immer oder hinterfragt sie vielleicht auch zu wenig.
00:16:28: Auf jeden Fall sind wir dann in so eine Phase gekommen.
00:16:31: Es ist schon viel später, in welcher Richtung es geht.
00:16:38: Wie können wir da weiter vorgehen?
00:16:40: Da war eine ganz interessante Anecdote auch.
00:16:42: Da bin ich mit dem Nico, meinem Sohn, den du vielleicht ja schon mal gesehen hast, zusammen gestanden und er war damals erst sieb oder achtzehn Jahre.
00:16:52: Und dann habe ich gefragt, wie geht die Firma eigentlich weiter?
00:16:57: Wo hin soll sich das entwickeln?
00:16:58: Und jetzt sind wir aus dem Gespräch heraus auf diesen Slogan Your Lighting!
00:17:02: Solution gekommen und das trifft es eigentlich sehr gut, weil das trifgt genau das was wir von Anfang an gemacht haben.
00:17:10: Das heißt wir haben mit Kunden sehr intensiv zusammengearbeitet zunächst mehr aus dem Industrie später dann sehr viel in der Beleuchtungstechnik oder beleuchtungsfirmen mäßig und versucht deren Probleme zu analysieren um eine Lösung zu bringen und auch ein Produkt zu liefern dass ihre Bedürfnisse stillt und deren Marktakzeptanz erhöht.
00:17:30: Eigentlich haben wir das immer gemacht und dieser Slogan hat es dann sehr gut wieder zum Vorschein gebracht, was eigentlich die DNA der Firma ist.
00:17:36: Und was sie heute noch ist,
00:17:38: d.h.,
00:17:38: dieses ganze Thema Kunde im Mittelpunkt für den Kunden entwickeln doch eine hohe Kompetenz haben, machen wir auf EGM auch sehr viel für Forschung und Entwicklung nach heute aus wie ein Dienstierender damit wir gute Mitarbeiter hier zu haben, die wirklich ihre Materie verstehen ein tolles, neues, innovatives, marktfähiges zu entwickeln.
00:18:05: Also ich glaube das war dann ein sehr wichtiger Schritt für uns, dass wir uns das nochmal auf die Fahnen gehäftet haben und auch nach den achtzehn einen schönen Erfolg wieder am Markt einen weiteren Schritt setzen konnten.
00:18:17: Es hat sich praktisch schon durchgezogen bevor der Slogan da war, dass es um Lighting-Solution geht, um durchaus Speziallösungen, Spezialanwendungen.
00:18:26: Wie hat sich denn, du hast ja vorhin schon beschrieben wie der Stand dieser LED-Technologie war in den neunzeig Jahren?
00:18:30: Wie hat es sich denn aus deiner Sicht die LED Technologie seit der Gründung verändert und wie hat sich parallel dazu die Lumetech als Unternehmen weiterentwickelt.
00:18:40: Die Technologie ist nicht dramatisch verhindert.
00:18:42: also das waren so nächste nur ganz wenige Firmen die die technologische Kompetenz hatten LEDs in einer hohen Effizienz herzustellen gedauert bis zum Jahr zwölf einige Jahre, dass die Sitzung den Markt dominiert hatten.
00:18:56: Dann ist aber auch etwas Spannendes passiert.
00:18:58: Es hat dann eine Komodik geworden, das heißt mehr und mehr Firmen konnten das herstellen speziell als China und dadurch ist der preisendlich runtergegangen.
00:19:10: Aber auch diese Alleinstellungsmerkmal einer vieler Firmen, die vorher den Markt dominant hatten, ging wieder verloren.
00:19:17: Das heißt was ich gesehen habe in dieser Zeit ist, dass das Firma groß wurde aber auch viele Firmen verschwunden sind.
00:19:23: Ich habe gesehen, dass Firmen, die etabliert waren in der alten Beleuchtungstechnik, auch verschwund sind.
00:19:28: Aber Firme, die ja auch in der Alten sind sehr gut in den Neuertransformen.
00:19:31: Also es hat sich ein dramatischer Wandel ergeben.
00:19:35: Wir wollen ja gemeinsam jetzt vor einigen Wochen auf der Leitend bildigen und sehen das dieser Wandel noch lange nicht abgeschlossen ist.
00:19:42: Dass der weitergeht, diese Billigprodukte nach und nach mehr werden.
00:19:48: Das andere heißt, der Bedarf nach high end Produkten da ist und vielleicht sogar größer wird.
00:19:53: Aber das natürlich nicht für jeden leicht ist diese ganze Wechsel die ja noch weiter stattfindet mitzugehen und sich dadurch sicherlich leider auch in den nächsten Jahren noch Änderungen in der Lichtbranche geben werden.
00:20:05: Also diese Änderung ist noch nicht abgeschlossen.
00:20:08: Du hast ja schon gesagt, dieser Wechsel in der Technologie von herkömmlichem Leuchtmittel auf LED in der Allgemeinbeleuchtung war zum Beispiel auch so ein Thema im Verlauf der Lumidech-Geschichte.
00:20:18: Den du miterlebt hast.
00:20:20: gibt es noch andere technologische Meilensteine bei denen du gespürt hast.
00:20:23: jetzt beginnt ein neues Kapitel.
00:20:25: gab es dir oder gibt's vielleicht auch aktuell?
00:20:29: Ich glaube Peter du weißt schon was du jetzt hinwillst.
00:20:31: ja die gibt das.
00:20:34: Auch.
00:20:34: in der LED-Technologie gibt es jetzt einen fast ein Synonym des Falles, der schon stattgefunden hatte mit dem Wechselversorgung für Lampen auf LED-Technologie.
00:20:44: Basiert jetzt gerade wieder von Lampem auf LED Technologie aber in einem anderen Wellenlängenbereich.
00:20:49: also nicht mehr Licht sondern eigentlich im Bereich der Strahlung alles was Richtung UV geht.
00:20:53: da kommt gerade eine sehr interessante Technologie wo man auch noch bei sehr geringeren Effizienzen liegt ungefähr bei diesen acht optisch zu milliwatt elektrisch, also ungefähr ähnlich schlecht sozusagen wie die LED damals war.
00:21:09: Also zum Beginn war und da passieren auch Schritte, die sehr stark eine Änderung bewirken werden, neue Anwendungen rauskommen werden, die vieles im Bereich Gesundheit und Hygiene verändern werden.
00:21:24: Kommen wir zur Gegenwart, heute ist die Lumetech eine Unternehmensgruppe mit mehreren Tochterfirmen.
00:21:29: War es von Beginn an dein Ziel, eine Gruppe aufzubauen oder hat sich das organisch entwickelt?
00:21:34: Also dieses Ziel hat so nicht gegeben und das hat sich einfach wirklich ergeben.
00:21:39: Die verschiedenen Bereiche sind oft besser unterschiedlich zu führen Und auch den eigenen Einheiten dann umzusetzen und kleinere Einheiten Mit einem dedizierten Personal, die sich genau nur um diese Thematik Hauptsächlich die Thematik kümmern.
00:21:55: Und das versuchen wir auch so in der Firma, wenn wir jetzt ja auch eine neue BU-Struktur, wo man nicht nur mit externen Firmen sondern auch in den Firmen die Bereiche besser strukturiert haben und den Versuch haben also das Team entlang der ganzen Wertschöpfoskette zusammenzubringen um den Kunden dem Mittelpunkt zu stellen.
00:22:13: Also dass die Entwicklung mit dem Einkauf, mit dem Innendienst, mit einem Vertrieb in einer vertikal orientierten Organisation zusammenarbeitet und immer versteht, was eigentlich der Kunde
00:22:25: braucht.
00:22:27: Für unsere Zuhörerinnen und Zuhöre vielleicht auch interessant als Gründer trägt man ja oft viele Rollen gleichzeitig.
00:22:31: Man ist Visionär, Entwickler Unternehmer.
00:22:35: Würdest du sagen welche Rolle liegt dir persönlich am meisten?
00:22:40: Wir haben ganz zu Beginn eine interessante Anekdote.
00:22:45: Ich habe dann nach dem Nacht Gründung der Lumidech haben wir ja auch ein Joint Venture mit Zumdowel gegründet, die Titanic Opto-Electronics.
00:22:53: Und ich bin da eine Zeit lang dort als Geschäftsführer tätig gewesen und habe dann auch lernen dürfen wie Konzerne arbeiten ist doch etwas andere Vorgangsweise.
00:23:05: Und eines der ersten Dinge die wir gemacht haben war ein sogenanntes Belbing Training.
00:23:10: Was habt ihr was sagt?
00:23:12: Das ist ja mit Fragebogen und zwar füllst du selber einen Frageboggen aus.
00:23:16: Und auch andere, einen Frage-Bogen beantwortend über dich – mit verschiedensten Fragen wie du dich selbst siehst, wie du deine Rollen siehst eine stärkende Schwächen etc.
00:23:25: Das ist wirklich sehr spannend!
00:23:28: Erstens haben wir uns immer sparen, wie untischlich das Fremd noch ein Eigenbild ist.
00:23:31: Das glaube ich auch in der Natur der Sache, dass man sich vielleicht in gewissen Dingen besser sieht als das andere sehen würde.
00:23:41: Aber was rausgekommen ist, bei dieser Analyse gibt es sozusagen den Erfinder und die Pionier.
00:23:48: Und das waren die Rollen, die mir zugehören wurden – also eine Erfinderrolle und auch eine Pionierelle,
00:23:53: d.h.,
00:23:54: dass du eine Idee hast und auch die umsetzen kannst aber nicht die Managerrolle eigentlich.
00:23:59: Das ist bei dieser Studie herausgekommen.
00:24:01: Ich habe mich aber viel mehr in der Managerrolle gesehen haben.
00:24:05: Also war ich natürlich sehr enttäuscht von diesem Outcome und habe das lange in die Schubladung gesperrt!
00:24:10: Aber die Themen, die ich vielleicht doch eher meine Stärke sind.
00:24:16: Ich bin eher am Anfang einer Technologieentwicklung als zum Beispiel das Ausrollen einer Bestandstechnologie und das Letzte rauszuholen, vielleicht wirklich die Kosten zu reduzieren oder vielleicht ein Döner anmachen.
00:24:30: Das ist glaube ich nicht so meine Stärken, die mich zuschreiben kann – und glaube ich, dass mir andere auch nicht zuschrauben würden.
00:24:37: Vielen Dank für die offenen Worte!
00:24:40: Die Lichtbau steht ja vor großen Herausforderungen.
00:24:42: Ganz aktuell auch wiederum Energiepreise, die steigen und das Thema Nachhaltigkeit, auch regulatorische Vorgaben.
00:24:49: Wo siehst du denn aktuell die größten Chancen insbesondere für die Lumetech?
00:24:54: Also wir haben in allen Bereichen dramatisch gute Chancene.
00:24:57: also wir haben ja diese drei Bereiche, die wir intensiv betreiben.
00:25:01: ich fange vielleicht mit der KDE an wo man mit der Billetechnologie nach wie vor eine unglaubliche Differenzierung hat.
00:25:09: Da sind wir gerade dabei, dass man die Billetpunkt etwas kleiner gestalten kann.
00:25:14: Sodass man auch diese Mikrolinsen besser ausnutzen können.
00:25:18: Optiken drauf käme dafür die Lichtrichtung verbessern Effizienz erhöhen weniger Leistungen reinstecken Auch das Thema Gesundheit noch besser rausbringen.
00:25:27: Es gibt ja mittlerweile mehr und mehr Studien zu zeigen wie wichtig Dynamisches wie wichtig natürliches Licht ist Und ich glaube Wir haben tatsächlich die einzige Technologie weltweit, die es ermöglicht das Tageslicht möglichst naturgetreu nachzustellen.
00:25:44: Und da haben wir gesehen dass die Indizitäten, die wir bisher vorgesehen hatten eben sehr oft aufgrund von Normen dieser der Markt gibt.
00:25:52: also normal heißt ja nur, dass sich etwas als Standard eingefügt hat und dann normiert wurde heißt nicht immer das das Beste ist und da haben auch gesehen dass diese Normen der Werte vorschreiben die nicht ausreichen also zumindest zu gewissen Zeitpunkten des Tages nicht ausreichen, um tatsächlich eine entsprechende Aktivierung des Körpers hervorzurufen.
00:26:12: Und da klar man mit dieser neuen Technologie, mit Linzen
00:26:14: etc.,
00:26:15: kann man ohne Film mehr Energie auch diese Erwirkungen erzeugen und damit auch tatsächlich den Stoffwechsel verbessern vielleicht auch Krankheiten eliminieren oder Verkrankheiten vorbeugen.
00:26:26: Das ist so die Richtung, die wir mit der Coteo sehen.
00:26:29: Im Industriesegment haben wir schon vorher kurz angesprochen ganz klar Da kommen viele neue Themen auf uns zu.
00:26:35: Das UV ist auch so, dass da auch in Entwicklung noch einiges zu tun ist.
00:26:40: Dass neue Produkte herauskommen – auch von der Integration neuen Produkten – dann gehen wir durchaus hin, dass man nicht nur Module machen, sondern für gewisse einen, wo man nicht in Konkurrenz stehen kann, auch eigene Zellenmodule wie auch immer man das nennt auf den Markt bringt, speziell was auch das Thema Wasser Desinfektion betrifft.
00:26:58: Da werden aber einige interessante Themen kommen die hoffentlich auch einen Nutzen für viele Menschen bringen können.
00:27:09: Ja, natürlich haben wir dann unser Hauptfeld das Thema Footlighting.
00:27:13: Da haben wir auf der Messe der Euroshop vor einigen Wochen ja glaube ich einen sehr interessanten Auftritt zumindest was uns die Rückmeldung gezeigt haben zeigen dürfen.
00:27:25: da hat uns die Melanie auch sehr gut unterstützt dass man einen tollen Messestand gehabt haben auch mit sehr vielen Innovationen wenn man sagt, okay, Deffizienz ist sehr hoch.
00:27:33: Die Ausleuchtung ist ja toll aber auch neue Produkte mit Sensorintegrationen aber natürlich auch mit dem Thema Gesundheit wieder das man halt Lebensmittel desinfizieren kann also dass der Verzehr von Lebensmitteln gesünder wird und etwaige Belastungen hier unterdrückt werden.
00:27:50: Also den man die neu sind die es in dieser Form auch noch nicht gegeben hat, haben auch einige Patente vor der Messe angemeldet.
00:27:57: Ich glaube hier sind wir in einigen Themen sehr neu unterwegs und auch das Feedback auf der Mese erhalten haben war durchaus sehr positiv.
00:28:07: Stefan, ein Thema, das immer stärker in den Fokus rückt ist das Thema Nachhaltigkeit.
00:28:11: Welche Verantwortung tragen Technologieunternehmen aus deiner Sicht in diesem Bereich?
00:28:17: Ja, also das ist ein sehr interessantes Thema.
00:28:19: Das du ja auch so intensiv betreuest mit der ganzen Geschichte, auch Equadis etc.
00:28:24: Also in meiner Sicht ist es ein sehr wesentliches Thema dass wir immer Betrieben haben.
00:28:28: Wir haben es heute je angeschaut, dass wir Produkte lokal kaufen und durch nicht ausgrenzend.
00:28:34: natürlich wenn man neue Produkte mit neuer Energie brauchen, dann haben wir sie anders gekauft.
00:28:38: aber alles was wir auch lokal kaufen können, kaufen wir lokal.
00:28:41: Auch heute!
00:28:42: Die ganzen Zeit, seit ich Geschäftsführer bin haben wir versucht Produkte lokal zu sourcen.
00:28:47: Alle möglichen Teile und nicht versucht irgendwas aus Fernost zu nehmen nur was heute ein paar Cent vielleicht günstiger ist.
00:28:54: Das sehe ich schonmals als Nachhaltigkeit.
00:28:56: Dann haben wir Produkte ausgelegt dass sie halt für der Qualität auch passen das sie halt lange halten, dass sie einsetzbar sind und dass sie auch effizient funktionieren.
00:29:06: Das ganze Thema mit EcoVari seh' ich jetzt schon wichtig an nur leider oftmals mehr Bürokratie, Papierkram als tatsächlich die wahre Leistung, die dann dahinter steht.
00:29:16: Das wird fast viel zu wenig gewürdig.
00:29:19: Ich wüsste jetzt aber auch nicht wie man es besser macht – das muss ich auch dazu sagen.
00:29:23: Aber nur Papiere auszufüllen wird uns nicht in Zukunft treten!
00:29:27: Ich glaube, die vernünftige Einstellung eines Unternehmens, wie es früher vielleicht auch – jetzt bin ich schon wie ein alter Mann Früher vielleicht auch mehr der Fall war, dass man sagt, man schaut auf das was man hat.
00:29:38: Man setzt es vernünftig ein und legt es so aus, dass es lange zu verwenden ist.
00:29:43: Und wenn es einmal nicht nur zu verwende ist – auch wieder zu verwerten ist!
00:29:46: Ich glaube, das würde dem entsprechend wo wir uns hin entwickeln sollten und nicht nur vielleicht Dinge die man vor Demo um drei Euro fünfzig kauft unter vier und vier Euro wieder verschrotten muss sich ins Haus holen.
00:29:59: Noch einmal zum Allgemeinen, was bedeutet denn unternehmerische Verantwortung für dich ganz persönlich?
00:30:04: Du hast das ja schon beschrieben im Bezug auf die Nachhaltigkeit.
00:30:07: Aber unternehmerischer Verantwortung ist eine sehr große Aufgabe letztendlich, die es sehr viel umfasst.
00:30:12: Wie ist das für dich in der Bedeutung?
00:30:16: Die Verantwortung betrifft eigentlich verschiedene Stakeholder.
00:30:19: Vielleicht die erste große Verantworter ist natürlich für die Mitarbeiter.
00:30:23: Das heißt, wir haben ja oder jede Firma und wir glaube ich ganz speziell.
00:30:27: Wir haben ein tolles Team das mit uns zusammenarbeitet sind über Teilhäuser sehr viele Jahre Und wir nennen sich auch Lumidech-Familie.
00:30:34: Das ist glaube ich nicht nur ein Schlagwort sondern wir versuchen schon Nicht nur einen Arbeits-, sondern auch den Umfeld zu schaffen wenn man sich füreinander da ist.
00:30:44: Das heisst in guten wie in schlechten Zeiten.
00:30:47: Natürlich ist es uns wichtig dass der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin sich wohlfühlt, dass sie sich entwickeln kann.
00:30:55: Dass man vielleicht Arbeitszarten noch anpasst wenn es möglich ist wie sind aber trotzdem kein Fan von Homeoffice.
00:31:00: das würde ich jetzt nicht unbedingt als das einstufen was für den Mitarbeiter unbedingt positiv aber auch nicht für die Firma.
00:31:08: Aber abgesehen dafür ist das natürlich eine der größten Verantwortung und da gibt's halt die Verantwortung dem Shareholder gegenüber Ein Teil der Scholle, in dem Fall bin ich selber.
00:31:16: Wir haben auch eine zweite Schollel und ich bist verantwortlich, dass du da entsprechend die Firma weiterentwickelst – auch nachhaltig weitentwickelt – Dinge früh einleitest damit zu eben, was ich vorhin erwähnte mit dieser paranoiden Einstellung vorher, bevor etwas passiert vielleicht schon wieder weiter ist, damit du nach den nächsten Jahren noch mal dreißig Jahre schaffst könnten, also nicht mit mir natürlich sondern mit jemand anderem.
00:31:47: Und dann hatte ich auch Verantwortung gegenüber der Gesellschaft klarerweise.
00:31:51: Also das trifft auch was du vorangesprochen mit dem ganzen Ausstoß.
00:31:55: Natürlich dass wir eine grüne Technologie haben, dass man nicht versuchen auch Ausstoße zu verursachen mit Abgasen oder was auch immer, sondern eher einen Beitrag leistet und das glaube ich versuche mal wirklich fast mit allen Produkten ein Beitrag zu leisten, dass die Produkte etwas verbessern Energie sparen, gesunder machen und wieder zu einem Leben retten.
00:32:17: Aber doch in diese Richtung gehen das ist glaube ich auch uns ganz wichtig dass wir dort versuchen was Vernünftiges für die Umwelt, für den Menschen, für die Zukunft zu schaffen.
00:32:27: Das war ein Kundennutzen im erweiterten Sinne nicht?
00:32:32: Stefan wenn du Lummi dich heute in drei Begriffen beschreiben müsstest welche wären das?
00:32:37: Ich würde mal zur nächsten Feldmark sofort Innovation ein.
00:32:41: dann fällt man das Wort Familie ein und dann fällt mir das Wort Zukunft ein.
00:32:48: Welche technologischen Trends beobachtest du derzeit besonders aufmerksam?
00:32:52: Du hast ja schon in Bayern gesprochen, das Thema V zum Beispiel aber über das Licht vielleicht hinaus, die dir denn wieder in das Licht hineinspielen.
00:32:59: also was momentan für uns technologisch sehr interessant ist dieses Thema Wechselwirkung von Licht mit Biologie im verschiedensten Form an natürlich auch für den menschlichen Körper, aber auch für verschiedene Organismen.
00:33:14: Da sehe ich, dass es sehr viel gibt – aber auch sehr vieles nicht gibt!
00:33:19: Es kommen auch sehr viele Publikum in diesem Gebiet heraus.
00:33:27: Allerdings noch mit dem tiefgreifenden Wissen ist das vielleicht notwendig und ich denke, dass dies eine Thematik ist, die für uns sehr interessant ist.
00:33:39: Möglichkeit für die Wissenschaft entsteht erst dann, wenn ich das Licht auch spektral richtig einstellen kann.
00:33:44: Und das sehe ich schon als eine unserer Kernkompetenzen an, dass wir der Zögel vielleicht einer ganz wenigen sind, die Licht wirklich spektrall sehr gut einstellen, darstellen und realisieren können – und dann kannst du ja auch erst verschiedenste Experimente durchführen, weil du sonst zu viele Einflussfaktoren hast!
00:34:03: Das wird glaube ich in den nächsten Jahren eine sehr spannende Materie, weil ich glaube, wo man heute auch als Mensch Medikamente zu sich nimmt, die ja nicht nur so zu uns genommen werden.
00:34:18: Weil wir es immer brauchen, sondern weil die Pharmaindustrie ist glaube ich auch nicht ganz recht ist, wenn medikamente einen großen Umgang umfanggekauft wird und auch anders heilen könnte.
00:34:28: Und da glaube ich spielt Richt und das weiß man mittlerweile auch schon ganz gut eine sehr wesentliche Rolle.
00:34:33: aber da ist glaube noch sehr viel Potenzial drinnen.
00:34:36: Genau, das würde heißen dass die Lichtwirkung weit über diese nur Seeaufgabe hinausgeht, eben diese Auswirkungen aus biologischer Sicht zum Beispiel.
00:34:47: Zum Abschluss noch unsere kurze Entscheidungsrunde.
00:34:50: bitte um spontan erantworten.
00:34:52: Technik oder Unternehmertum?
00:34:55: Technik.
00:34:57: Bauchentscheidung oder Zahlenanalyse?
00:35:00: Zahlen.
00:35:02: Vision oder Umsetzung?
00:35:04: Umsetzung!
00:35:07: Schnelle Entscheidung oder langer Diskurs?
00:35:10: Ich glaube schnelle Entscheidungen sind deutlich.
00:35:12: Stefan, vielen Dank für die spannenden sehr hellenden Einblicke in deine persönliche Reise und in die Entstehung von Lumetich.
00:35:19: Damit sind wir am Ende dieser Folge der Lumelange angekommen.
00:35:23: In den nächsten Episoden erwarten Sie weitere Gäste neue Perspektiven und spannende Themen rund um Licht, Innovation
00:35:30: und Nachhaltigkeit.
00:35:31: Danke fürs Zuhören!
00:35:33: Bleiben sie uns gewogen
00:35:34: und bis zum nächsten Mal den Podcast der Lumitech Group.
00:35:46: Weitere Informationen finden
00:35:48: Sie unter www.lumitech.com.
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