LUMILOUNGE - Wenn Licht Architektur formt

Shownotes

Gast der Folge: Dr. Andrea Graser, Studio Okular

Themen dieser Episode: Wie Licht Räume formt und unsere Wahrnehmung beeinflusst Warum Licht früh im Design- und Architekturprozess mitgedacht werden sollte Die Rolle von Tageslicht, Kunstlicht, Farbtemperatur und Dynamik Licht als atmosphärisches und interaktives Gestaltungsmittel Museumsarchitektur, White Cube und dynamisches Kunstlicht Die Entstehung der KITEO Leuchten K-Solis und VIBE Nachhaltigkeit, Trends und Zukunft der Architekturbeleuchtung Warum gutes Licht oft subtil wirkt – und trotzdem entscheidend ist

Andrea spricht außerdem über ihre beruflichen Stationen, ihre Forschung zum Potenzial dynamischen Kunstlichts und darüber, was für sie zeitloses Lichtdesign ausmacht.

Eine Folge für alle, die sich für Architektur, Design, Lichtplanung, Atmosphäre und die Zukunft ganzheitlicher Raumkonzepte interessieren.

LUMITECH Lighting Solution GmbH Technologiepark 10 8380 Jennersdorf www.lumitech.at

Transkript anzeigen

00:00:08:

00:00:15: Herzlich willkommen zurück in der Lumilange, dem Podcast der Lumitech Group.

00:00:20: Schön dass Sie wieder mit dabei sind!

00:00:22: Licht begleitet uns jeden Tag.

00:00:24: es macht Räume sichtbar, schafft Orientierung und Atmosphäre.

00:00:28: aber Licht kann noch viel mehr.

00:00:30: Es verändert Architektur, es beeinflusst wie wir Räume wahrnehmen.

00:00:34: Wie wir uns in ihnen fühlen und manchmal sogar wie wir uns verhalten.

00:00:40: Genau darüber sprechen wir heute!

00:00:42: Mein Gast in dieser Folge ist Dr.

00:00:45: Andrea Graser, Architektin, Designerin, Gründerin von Studio Okular und eine Expertin für die Verbindung von Licht, Raum & Gestaltung.

00:00:55: Andrea ist seit vielen Jahren eng mit Lumidech verbunden und hat unter anderem für Kiteo die leuchten Kasolis- und Weib entworfen, und außerdem den Lumidechemessestand für die Euroshop-Componenten.

00:01:08: Aktuell hat sie die kürzlich eröffnete Kiteolichterlebniswelt in Jenerstorf kreiert.

00:01:13: Andrea, schön dass du heute bei uns in der Lumilausch bist!

00:01:17: Danke Peter ich freue mich aufs Gespräch.

00:01:21: Andrea wir starten wie immer ganz persönlich.

00:01:23: Wie beginnt dein typischer Arbeitstag?

00:01:27: Also wie du weißt, lebe ich mitten in Wien und ich nutze quasi den Weg in mein Büro in dem ich zu Fuß gehe.

00:01:35: Ich spaziere früher ins Büro und nehme so diese halbe Stunde Zeit um nochmal meinen Tag zu strukturieren und sozusagen mal festzulegen was alles... vor mir steht oder was ich in den Angriff nehmen muss.

00:01:49: Und am Weg dorthin nehme ich meistens, also meistens wähle ich den Weg quer durchs Belvedere und es ist faszinierend in der Früh weil's ganz ein ruhiger Ort ist.

00:02:01: Wir sind zwar mitten in der Stadt, aber da ist die Stadt noch verschlafen.

00:02:05: D.h.,

00:02:05: es ist einfach kaum eine Menschen Seele und man speziert durch diesen ruhigen Park.

00:02:09: und spätestens der Moment wenn man ums Schloss biegt und den Blick auf die Stadt Wien hat, ist dieser atemberaubende Moment, der auch nach dem zigsten Mal einfach backend ist.

00:02:21: Und das ist wirklich der Moment wo ich dann das Gefühl habe so – jetzt geht's los!

00:02:26: Das heißt, du gehst buchstäblich in den Tag hinein.

00:02:30: Du hast ja von deiner Ausbildung hier Architektur studiert?

00:02:32: Was hat dich zur Architektor gebracht bzw was hat dich daran fasziniert?

00:02:37: Wir sind als Kinder ziemlich viel verreist mit unseren Eltern so gehört auch Europa und mussten uns damals so ziemlich jedes Monument jede Kirche jedes Museum ansehen was ursprünglich oder damals noch sehr nervig war das Kind Und irgendwann einmal in eine Faszination umgeschlagen hat.

00:02:56: Und das ist dann diese Faszination, die mich auch heute teilweise noch trägt.

00:03:01: Also dieses wie stark Architektur einen einnehmen kann?

00:03:05: Wie stark eine Architektor einen eigentlich dann packt oder dieser Moment wenn man gute Architekten betritt, wie magisch und mythisch dieser Moment sein kann.

00:03:16: Du warst in Studios wie Hans Hohlein und Wolf de Prix tätig sowie als Designarchitektin und Projektpartnerin im Architekturbüro Cob Himmelblau.

00:03:25: Was konntest du von den großen Namen mitnehmen?

00:03:29: Also in erster Linie glaube ich bei Cob Himmelblau, das war eine relativ lange Zeit je dort war und in dieser Zeit habe ich einerseits für mich mitnehmen können Haltung einzunehmen wenn es um Entwurf nach Architektor geht und andererseits war es eine enorm prägende Zeit weil es sehr international war weil ich sehr schnell sehr viel Verantwortung getragen hab Und weil wir einfach wirklich Dinge neu zum Teil gedacht haben und die auch durchgesetzt haben, das heißt es war irgendwie diese enorme Energie, die so ein großes Füro mit sich bringt.

00:04:04: Die einfach Dinge ermöglicht hat, die man sie anfänglich vielleicht nicht traut quasi.

00:04:10: Da kommen wir nie zu dem Ende!

00:04:12: Und eine Grundeinstellung vom Kopiermoblauern war immer gibt hundertfünfzig Prozent und Hundert zu bekommen.

00:04:21: Und das trägt mich heute noch da, also durch den Tag und auch durch die

00:04:25: Projekte.".

00:04:27: Das geht sehr motivierend!

00:04:29: Gibt es einen Ort oder ein Gebäude bei dem du zuletzt bewusst über Lichtwirkung nachgedacht hast?

00:04:34: So spontan fällt mir eigentlich der Steinbruch von Karara ein weil Das ist jetzt in dem Sinn kein gebautes Gebäude, sondern das ist einer dieser Nichtorte.

00:04:46: Dort wird Marmor abgebaut und der Berg wird de facto ausgehöhlt Schritt für Schritt.

00:04:53: Das werden richtige Blöcke aus dem Berg geschnitten und darin entstehen unglaubliche Räume.

00:05:01: Diese Räumen, was muss ich so vorstellen?

00:05:02: Es ist dann messrund umgeben von Marmor und diese Räime sind aufgrund von Arbeitsprozessen, die ja dort noch immer stattfinden mit Baustrahlern beleuchtet.

00:05:14: Das heißt sobald da das Licht angeht hat man dieses Zusammenspiel zwischen diesem Kunstlicht und dem Raum der ... also wie gesagt die Decke, die Wände, der Boden alles ist Stein und man hat diese spuristische Materielle empfinden in dem Moment dass man eigentlich kaum begreifen kann.

00:05:34: Also es ist unglaublich gewesen.

00:05:35: Das ist für mich ein sehr backender Moment, wo ich mir das hinübertragen könnte in das eine oder andere Projekt.

00:05:42: Hat man sicher viel gelernt.

00:05:44: Faszinierend!

00:05:45: Wenn ich dir richtig verstehe, dass was auch heil ist... ...das heißt so wie die Räume dort entstehen?

00:05:51: Das ist eher das Faszinierende, dass es sozusagen dieses pure Material auf das man trifft.

00:05:57: Es hat schon was Spezielles, weil ich gesagt habe, es ist nicht rein zufällig, dass das oft mal auch als Filmkulisse verwendet wurde, beispielsweise für James Bond oder auch für den Brutalist der über Architekten geht.

00:06:11: Also es ist natürlich aufgelegt, weil es sehr spezieller war.

00:06:15: Andrea wie bist du zum Thema Lichtes gestalterisches Element gekommen?

00:06:20: Also, das ist sicher meinem Grundverständnis von Architektur geschuldet.

00:06:24: Das heißt für mich ist Architektor jetzt nicht die Hülle, die einen Raum bildet sondern eigentlich der Raum selbst.

00:06:31: und da Raum selbst es sozusagen das was zwischen den Materialien, zwischen den Kubituren, zwischen dem Umhüllungen entsteht und der ist in erster Linie durch Licht bestimmt.

00:06:43: Daran anschließend die Frage, was fasziniert dich persönlich mehr Räume zu gestalten oder Atmosphären zu erzeugen?

00:06:50: Also Atmosphären griehen, Räume.

00:06:54: Und insofern ist es glaube ich gezüchtlich darum... also es entsteht ja in sich oft einmal das eine mit dem anderen und insoferen ziel nicht darauf ab wo unbedingt jetzt die Atmosfere zu gestalten sondern Architektur und Räime zu gestalten.

00:07:11: und die Atmisfere ist Selbstverständlichkeit

00:07:14: Für alle die Studiokular noch nicht kennen.

00:07:17: wie würdest du eure Arbeitsweise in wenigen Sätzen beschreiben?

00:07:21: Ich glaube, wir setzen dort an wo Licht nicht reine Funktion ist.

00:07:26: Da wo es darum geht das Licht eben mehr kann.

00:07:29: und das ist auch der Moment wo ich als Partner für Architektinnen, für KünstlerInnen, für HerstellerInnen oder auch für AuftraggeberInnen irgendwie auf die Bühne dreht oder halt sozusagen ins Gespräch dreht.

00:07:45: Und wo wir gemeinsam dann Konzepte entwickeln und in die Umsetzung gehen.

00:07:54: Wenn ich das richtig verstehe, bewegte euch ja zwischen Produktdesign, Raumgestaltung und Architektur.

00:07:59: wie greifen diese Bereiche bei euch hintereinander?

00:08:02: Das geniale Material Licht ist dass es keinen Maßstab hat.

00:08:05: Das heißt Licht hat keinen Maßstäb und deswegen kann man recht einfach an und für sich vom Produktdesin bis hin zur Außenraumgestaltung mit diesem Material arbeiten und es hat immer sehr ähnliche Eigenschaften und trotzdem wirds ganz anders wahrgenommen.

00:08:20: Du hast ja schon angedeutet, welche Rolle spielt denn das Licht bereits am Anfang eines Designprozesses?

00:08:27: Also wie gesagt man kann Architektur nicht ohne Licht denken und es ist so dass es... Man kommt auch schon einmal an diesen Moment in der Diskussion mit anderen Gestaltern.

00:08:40: Dass sie zwar das Holz beschreiben können die Oberfläche vom Beton beschreiben Aber das Licht kann es außen vorlassen und erst zu spät begreifen, dass auch diese Eigenschaften zugeschrieben werden können um das zu spezifizieren.

00:09:02: Und es sollte eigentlich ziemlich früh passieren und nicht zum Schluss hinaus.

00:09:05: Du hast es eher schon eingedeutet.

00:09:07: Denkst du persönlich zuerst in Materialien, Formen oder Lichtstimmungen?

00:09:11: Also ich denke in erster Linie einen Raumvolumen und dieses Volumen kann natürlich auch aus Licht bestehen.

00:09:19: Du erforschtest die Ontologie des Lichts und hast dich in deiner Dissertation mit dem Potenzial von dynamischem Kunstlicht als interaktives Material in Galerie- und Ausstellungsräumen beschäftigt.

00:09:29: Worum geht es da?

00:09:31: Also grundsätzlich geht es darum, dass das was wir sehen durch Licht bestimmt ist Und die Ontologie des Lichtes ist ein Begriff den wir uns angeeignet haben, der wird ja normalerweise im Zusammenhang mit Dingen verwendet.

00:09:44: Das heißt es geht darum dass man einem Ding einen Wesen zuschreibt.

00:09:48: Das ist behauptet halt das ein Stuhl in dem Raum einfach nur objekt sein kann.

00:09:53: erst wenn wir das sozusagen benennen, dass man da doch drauf sitzen kann kriegt's seine Zuordnung oder wird's halt sozusagen greifbar.

00:10:00: und gemeinsam mit Künstler Friedrich Wiedermann haben wir den Begriff die Ontologie des Lichts deswegen uns angeeignet, weil Licht, sobald man das als Material versteht ja auch nicht nur eine Eigenschaft hat sondern eben auch Licht und nicht nur rein physikalisch beschrieben werden kann.

00:10:18: Sondern eben auch sinnliche Eigenschaften zugeordnet werden kann.

00:10:21: um jetzt zum Beispiel

00:10:23: z.B.,

00:10:23: wenn ich jetzt in eine Bar gehe und die Tür öffne und gehe rein dann habe ich dieses Gefühl es ist gemütlich es war mir wohl Es ist eine Willkommen-Stimmung und wenn man darüber nachdenkt, ist es meistens dem Licht geschuldet.

00:10:36: Und wenn man das Gegenbeispiel sich jetzt zum Beispiel vorstellt, wenn ich jetzt in der Industriehalle betrete beispielsweise... ...und ich habe diesen Moment wo es einfach sich kühl anfühlt, abweißen vielleicht sogar ein bisschen aggressiv dann kann es auch dem Licht schuldet sein.

00:10:51: Das heißt, es ist eine rein sinnliche Erfahrung die ich sehr wohl physisch beschreiben kann.

00:10:56: Du hast den Buch geschrieben d. h. Light Up The Potential of Light In Museum Architecture.

00:11:02: Magst du uns kurz sagen, worum es da geht?

00:11:05: Also es geht im Ausgehen von der Anthologie des Lichts.

00:11:12: Es führt dann sehr früh und später zu dieser Frage irgendwie welches Licht soll uns umgeben oder welches licht hätten wir denn gerne eigentlich?

00:11:21: Und ausgehend von dieser simplen Frage war so diese haben wir mit der Forschungssätigkeit eigentlich begonnen oder eigentlich nachgeforscht, welches Licht umgibt uns denn eigentlich so im Alltag und haben Vermessungen gemacht in Museen, in Fastfood Restaurants, in Kirchen, in U-Bahnen.

00:11:41: Und sind draufgekommen, dass es komischerweise etwas aber man nur das Licht betrachtet, quer verweiset gibt.

00:11:45: Das heißt, da ist plötzlich irgendwie das selbe Licht.

00:11:52: Also eines der Ergebnisse war, dass irgendwie das Licht im Museum ident war wie das Licht in dieser Fastfood-Kette.

00:12:00: Und in der Fastfood Kette.

00:12:01: wir wissen, dass das Licht manipulativ ist und es sehr gezielt eingesetzt wird.

00:12:05: Das heißt die Fastfood Katte lässt nichts dem Zufall.

00:12:09: Die Frage ist weshalb dem Museum so etwas passiert?

00:12:11: Das heißt sicher nicht mit Absicht passiert, dass man sozusagen diesen Schnellkonsum von Kunst fördert.

00:12:18: Das heißt, das war so ein bisschen der Einstieg und dieses Feinding war dann eigentlich auch der Moment wo wir in die Forschung angesehen sind.

00:12:23: Und von der Forschung dann schließlich auch als Buch entstanden ist.

00:12:25: Das heißt mit der Fragestellung irgendwie unter welchem Licht wollen wir Kunst im Museum sehen?

00:12:32: Mit dieser einfachen Frageställung war es unser Einstiege, welches Licht kreieren wir dort und was können wir mit den Kunstlichtquellen in diesen Räumen irgendwie kreiern?

00:12:43: Es kommt darin auch der sogenannte White Cube vor.

00:12:46: Kannst du uns unseren Zuhörerinnen und Zuhören diesen näherbringen?

00:12:50: Das ist genau das, weshalb wir dann irgendwie für diese Forschungstätik hinten echtes Museum gewählt haben.

00:12:56: Der White Cube ist einfach ein ganz neutraler nüchterner weißer Raum im Idealfall sogar ohne natürlichen Licht einfach der komplett neutrale Forschungsraum in dem Sinn.

00:13:10: Und erst wenn das Licht eingeschaltet wird, verändert sich dieses Raum.

00:13:13: Das heißt man kann es natürlich buchstäblich vorstellen, man kommt in diesen Raum und ist einfach nur dunkel und nichts und sobald jetzt irgendwo eine kleine Lichtquelle leuchtet im Hintergrund fängt der Raum jetzt zu verändern an.

00:13:23: bzw.

00:13:23: wenn man es jetzt vorstellt das Licht kommt von oben, von einer Seite hat.

00:13:28: gewisse Erben finden plötzlich für diesen Raum.

00:13:31: Und der White Cube ist im Ausstellungskontext einfach ein neutraler Ausstellungsraum, der eben sobald das Kunstobjekt da reingenommen wird – also die Kunst soll auch möglichst neutral wahrgenommen werden.

00:13:43: Aber wie gesagt mir stellen die Behauptungen auf dass sie sobaldd wenn es Licht als zusätzliches Element hinzufügt das Ganze natürlich eine gewisse Komplexität kriegt weil kein White Cube mehr dem Nächsten gleicht.

00:13:55: Einfach nur auf dieser Basis

00:13:58: Sehr spannend.

00:13:59: Andrea, unser heutiges Thema lautet Licht in der Architektur.

00:14:02: Du hast ja einmal auch den Ausdruck geprägt virtuelles Baumaterial.

00:14:07: Wie verändert Lichtarchitekturaus deiner Sicht?

00:14:10: Wesentlich natürlich!

00:14:11: Also wie gesagt das ist ja auch das was ich schon im Eingehend irgendwie erwähnt habe... Jedes Material wird als Durchlicht erlebbar, jedes Gebäude und jeder Raum wird als durch Licht irgendwie interaktiv.

00:14:24: Und das Licht verstehe eigentlich auch so alles Kommunikator,

00:14:27: d.h.,

00:14:28: die Art und Weise oder welche Sprache des Lichts spricht.

00:14:33: in der Art und Weiße kommen die Dinge bei uns an.

00:14:36: D.h.

00:14:37: Licht kann tatsächlich nicht nur verbindendes Element sein sondern fast wie ein Übersetzer im Raum, der mit uns spricht.

00:14:46: Ich sage, das wäre Filter, den ich auch drüber lege.

00:14:48: Das heißt, den Filter, denen ich wähle, wenn der jetzt eben warm und willkommen ist, dann wird er mich aufnehmen.

00:14:54: Wenn der jetzt eher kühl und abweisend ist, würde er mich zurückweisen.

00:14:58: Das heisst es tatsächlich irgendwo eigentlicher Sprache im Raum.

00:15:03: D.h.,

00:15:04: kann demzufolge aus deiner Sicht ein gutes Licht einen Raum komplett neu definieren?

00:15:08: Definitiv kann Licht die Architektur verändern ohne dass sich die Archediktur selbst verändert.

00:15:14: Wann wird dann Licht vom funktionalen Element zu einem architektonischen Material?

00:15:18: Kann man das beschreiben?

00:15:21: Sobald die Lichtquelle in dem sie nicht mehr im Fokus liegt, sondern das Licht des Materials selbst irgendwie den Raum bestimmt und die Flächen bestimmt oder die Wahrnehmung bestimmt.

00:15:34: Und wie würdest du sagen beeinflusst Licht unsere Wahrnehnung von Raumgröße, Materialien, Proportionen

00:15:40: Wesentlich natürlich, weil wir das sehen und mehr durch die Sonne klären.

00:15:43: D.h.,

00:15:43: durch die sonne werden die Objekte erst dreidimensional.

00:15:47: Das Licht mit dem Gegenbad schatten natürlich, prägt unsere Dreidimensionale Sehen.

00:15:55: Und selbstverständlich irgendwie... Also wie gesagt, es ist bestimmt den Kontrast, es bestringt die Raumtiefe.

00:16:01: Es ist ein oder das wesentliche Tool wenn es um die Wahrnehmung

00:16:06: geht.

00:16:07: Würdest du sagen, es gibt Architektur die ohne bewusstes Lichtkonzept ihre Wirkung verlieren würde?

00:16:13: Ja definitiv.

00:16:14: Also gute Architektor funktioniert immer mit gutem Licht eigentlich.

00:16:17: Das heißt das wird relativ früh und zusammen gedacht.

00:16:20: im Konkreten also fällt man weistensweise besser zum Tor ein mit dem Kunsthaus Bregenz wo wahrscheinlich eine Zusammenführung zwischen Natur- und natürlicher Beleuchtungen und Tageslicht.

00:16:33: Und Kunstlicht, wenn ich vonstatten gehe, da kommt Zeitlicht dritt das natürliche Tageslicht quasi in einen Raum der nicht wirklich sicher ist, also oberhalb von der Lichtdecke,

00:16:48: d.h.,

00:16:49: da kommt tatsächlich das natürlichen Licht rein plus dann das kunstliche Dürre dazu gemischt um die ideale und perfekte Lichtsituation im Raum zu schaffen.

00:16:58: oder vielleicht etwas anderes, was mir auch noch einfällt.

00:17:01: es gibt den Windy-Esythenkirchen Und da gibt es die berühmte goldene Stunde.

00:17:06: Und das ist diese goldene Stunde, dass es dann wenn die Sonne untergeht und schräg ins Gebäude fällt... Die Jesuitekirche ist im oberen Bereich so gestaltet, dass alles vergoldet ist und dann plötzlich die ganze Kirche in Gold getaucht ist.

00:17:23: Das für mich ist ein perfektes Beispiel dafür, dass das einfach ohne diesem Konzept wer die Architektur nicht ist.

00:17:32: Ja, danke für die Beispiele.

00:17:34: Welche Fehler werden aus Deiner Erfahrung heraus bei der Lichtplanung in der Architektur besonders häufig gemacht?

00:17:40: Im Grunde das was ich auch eigentlich schon erwähnt habe also dass es zu spät gedacht wird.

00:17:44: Also das ist einfach dann ein additives Material erst viel später oder als technisches nur also mittels uns weg dann irgendwie erst eingesetzt wird und nicht rechtzeitig mitgedacht wird.

00:17:55: Dann dass es oft mal sehr pragmatisch aufgesetzt ist das heißt irgendwie leider auch Programme die uns vorspielen.

00:18:00: Sie können das simulieren und solche Tools anbieten, wo dann irgendwie, keine Ahnung, plötzlich vierzig Leuchten auftauchen in irgendeinem Plan, die aber schlussendlich eigentlich keinen Mehrwert haben oder nichts zur Stimmung oder zur Atmosphäre

00:18:14: beitragen.".

00:18:15: Ja, du hast gerade erwähnt, dass Licht auf den noch zu spätigen Architekturprozess integriert wird?

00:18:20: Warum ist das so aus deiner Sicht?

00:18:25: Ich glaube es ist einfach so, dass es teilweise... ich glaube es.

00:18:30: Also manchmal ist es nicht im Bewusstsein und manchmal ist da auch irgendwie vielleicht eine gewisse Überforderung, also wie gesagt die Reliktur ist recht komplex.

00:18:37: Es hat viele Sichtweisen und viele Ansätze.

00:18:41: Und gerade die Entwicklung von Projekten ist oftmals so dass sie das kühlerweise gewisse überforderungen und das ist auch der Grund wieso ich gesagt habe okay Ich widme als Experte auf der Seite an.

00:18:53: Also ich bin gerne Partner für Architekten und für Planner, weil genau dieser Part einfach nicht oft mitgedacht werden kann und das funktioniert wunderbar im Team.

00:19:04: Eine Frage ist Gutes Licht eher sichtbar oder gerade unsichtbar?

00:19:08: Sowohl als auch!

00:19:10: Und ich finde gerade diese nicht visuelle Part vom Licht ist nichts unterschätzen und das ist das was mir auch immer wieder fasziniert und gerade speziell an diesen Tageslichttechnologien.

00:19:22: Dieses Nichtvisuelle kann man auch beschreiben.

00:19:25: Das ist eben dieses zinnliche erfahren von Licht, das heißt also klassisch natürlich wenn es um diesen Human Centric geht immer um den Melodinen-Ausschuss und dass es sozusagen wie ein natürliches Licht auf uns wirkt.

00:19:39: aber generell ist es eigentlich ein Grundempfinden.

00:19:41: Also ich glaube, dass auch Atmosphäre stark durch das Nichtvisuelle bestimmt ist und nicht nur doch den visuellen Part.

00:19:48: Das heißt, wenn ich dich richtig verstehe es ist nicht nur sehen sondern auch spüren.

00:19:51: willst du endlich oder?

00:19:52: Definitiv ja!

00:19:52: Es ist ein Erleben.

00:19:54: Was unterscheidet für dich einen gut beleuchteten Raum von einem atmosphärischen Raum?

00:20:00: Man kann selbstverständlich kann man gar nicht unterscheiden.

00:20:04: glaube also zwischen gut beleuchten atmosphäre ist das andere nicht auch was finde Es ist nur so, dass man es halt nicht nur rein pragmatisch irgendwie abarbeiten kann.

00:20:14: Das ist genau das was ich versuche aber auch im Vorfeld schon zu erklären, dass halt Licht einfach mehr ist.

00:20:18: Man kann nicht nur sagen jetzt weiß eben welchen Abstrahlwinkel meine Leuchte hat und deswegen platziert sie an dem Punkt X sondern es ist ein Zusammenspiel.

00:20:30: Welche Rolle spielen Farbtemperatur und Dynamik in besonderem im architektonischen Kontext?

00:20:37: Hauptimperienturen und Dynamiken finde ich es unglaublich faszinierend eigentlich, weil du damit tatsächlich irgendwie wenn es clever gemachte Systeme sind wie beispielsweise die Billetechnologie tatsächlich irgendwie möglich ist dass man die Sonne in den Raum holt.

00:20:51: Und man plötzlich dieses Tool als Architekt hat mit dem er ja so schon sehr viel arbeitet.

00:20:55: das heißt wirklich mit natürlichem Licht aber jetzt habe eine Lichtquelle die immer zusätzlich quasi Das ist natürlich ein Licht nachbildet, abbildet und dass ich so einbringen kann wie ich es möchte.

00:21:07: Und tatsächlich als Element mitdenken kann.

00:21:11: Anschlussfrage – Wie stark beeinflusst Tageslicht eine Arbeit?

00:21:14: Tageslicht ist der wesentliche Bestandteil!

00:21:18: Wie verändert sich Lichtgestaltung zwischen Wohnraum, Retail, Hotellerie und öffentlichen Gebäuden?

00:21:24: So lässt sie schon recht einfach daran fest, wenn man nur daran denkt, Wohnraum ist halt etwas sehr Privates... öffentliche Gebäude sind meistens irgendwie doch irgendwo sozusagen, dass sie oder Retail beispielsweise ist ja was wo Lichts ja manipulativ oft eingesetzt wird.

00:21:40: Wo wir irgendwie getragen werden durch das, was im Hintergrund schon gescriptet und ausgedacht wurde bis also es nicht nur der Geruch, es ist nicht nur die Musik im Hintergrund sondern es ist vor allem auch das Licht Auch die Hotellerie gibt es viel Umstimmung und einen Willkommen zu sein.

00:21:58: Das heißt, alle drei Bereiche lassen sich ganz unterschiedlich an der Fürsicht beschreiben und dementsprechend kann natürlich auch die Lichtplanung dementschleichen ganz anders agieren und sollte auch ganz anders darauf reagieren gerade im Privatmerkauf.

00:22:11: das ist eine sehr individuelle Herangehensweise die abverlangt wird von dem der dort lebt oder der das dort bespielt weil Licht, was glaube ich sehr individuell ist.

00:22:21: Das heißt jeder nimmt es anders wahr und jeder hat da auch ans andere Vorstellung von dem wie er sich seinen Lichtraum gestalten möchte.

00:22:29: Du hast wie schon eingangs erwähnt für Kiteo unter anderem die leuchten Kasolis- und Weibentworfen.

00:22:34: Magst du uns erzählen, wie diese Projekte entstanden sind?

00:22:38: Ja das ist ungefähr zehn, fünfzehn Jahre her dass wir auf der Suche immer nach dem besten Material licht Mit dem Anspruch, wie gesagt was ist das beste Material Licht?

00:22:49: am Markt haben wir irgendwie in Steffan Tashkennigland und die Biele Technologie.

00:22:55: Und in einem unserer Erstgespräche wurde aber ziemlich schnell klar dass einfach alle diese Objektleuchten die zu dem Zeitpunkt irgendwie angeboten worden mit der Bile Technologie einfach diese Technologien nicht verkörpern und somit haben wir irgendwo relativ... oder so ein bisschen aus dem Bauch heraus, alle miteinander dann wirklich die ersten Skizzen für die Weib entwickelt und uns da ein bissel tragen lassen von dieser Idee dass wir eine Leucht entwickeln, die auch das repräsentiert was die Billet-Technologie

00:23:24: kann.

00:23:26: Du hast schon gesagt bei der Weib spielt ja die Atmosphäre eine große Rolle.

00:23:30: wie hast du dich zu einer emotionalen Lichtwirkung gestalterisch genähert?

00:23:34: Tatsächlich ist es der Versuch irgendwie genau den Moment einzufangen wo die Sonne irgendwie am Horizont ab oder auftaucht.

00:23:42: Dieser Moment, das ist Sonnenaufgangs oder Sonnenuntergangs wo sich das Licht so stark verfärbt und alle Facetten spielt.

00:23:54: Eine allgemeine Frage was macht für dich zeitloses Lichtdesign aus?

00:23:58: Kann man das beschreiben?

00:24:00: Also es ist irgendwie einer für sich genau das was auch gute Rediktur ausmacht.

00:24:04: Das heißt Zeitlos unter Anfangstechen ist immer alles das was einfach hochqualitiv und gut ist.

00:24:12: Da, wo man das Gefühl hat, dass es einfach kollektiv hochwertig dachte Architektur und eben auch wie gesagt zusammen spielt haben wir schon mehrfach dort Lichtgestaltung ist.

00:24:28: Wie wichtig ist aus deiner Sicht Nachhaltigkeit heute im leuchten Design?

00:24:32: Es ist wesentlich und ich würde sagen einen Teil liegt ein Blüch ganz stark bei den Firmen, da sie tatsächlich auch nachhaltig denken und es wird immer mehr so d.h.

00:24:40: vom Wegwerfprodukt hin zum irgendwie Produktes aus verschiedenen Bauteilen besteht und Dinge wieder ersetzbar werden.

00:24:48: Das ist eine schöne Entwicklung an und für sich.

00:24:50: das zweite ist, dass es irgendwie natürlich dieses ganze Smart Living gibt.

00:24:54: Das heißt, es ist ein bisschen so in unserer Verantwortung als Planer, dass wir jetzt wirklich die Tools haben, dass man Licht einerseits nur zu einem Funktionsabhängig organieren können und gleichzeitig auch Tageslicht abhängig.

00:25:09: programmieren können.

00:25:10: Also es sind auch diese Zusammenspielen im Alltag, wann braucht überhaupt die Lichtquellen?

00:25:16: Wie viel setzt das ein?

00:25:17: Das ist auch ein Thema Nachhaltigkeit.

00:25:20: Einerseits kann ich da doch irgendwie Energie sparen, andererseits kann ja aber auch direkt wirklich auf die Wünsche des Nutzer sein gehen.

00:25:26: und die Sintaktion ist schon sehr spannend und glaube ich ist auch etwas was wir in der nächsten Zeit noch stärker ausbringen werden.

00:25:34: Gibt es zusätzlich zu den... von dir schon erwähnten smarten Steuerungslösungen auch aktuelle Trendsindarchedikturbeleuchtung, die du besonders spannend findest?

00:25:44: Im Prinzip ist es selbstverständlich immer noch das human centric dass sie einfach schon spannend findet.

00:25:49: Also dass wir Lichtquellen so designen, dass sie tatsächlich in den Tageslichtverlauf folgen und somit ein echtes natürliches Licht in den Raum holen.

00:26:01: Und andererseits Ich finde, was schon ausspannend ist in diese ganze Diskussion zum Thema Urban Mining.

00:26:09: Was ja eine Architektur auch tragen ist.

00:26:10: Das heißt es geht um was kann ich nutzen?

00:26:13: Was kann ich in zehn Jahren weiter benutzen?

00:26:15: Wie komme ich in die nächste Generation der Gebäude?

00:26:19: Ist das auch in der Lichttechnologie dahingehend langsamer zu gedacht dass man einfach wieder Elemente austauschen kann quasi also.

00:26:27: das ist einerseits da sie halt mit der Leuchtmittel einfach rausnehmen kann, als die Leuchte bis hin zu Leuchten, die also so verbaut haben, dass sie dann auch wieder adaptieren können oder weiter verwerten kann.

00:26:41: Oder halt sozusagen Sie mit dem Gebäude mitwachsen und eben auch durch die Programmierung jederzeit veränderbar sind.

00:26:48: Also dass ich mich auf die neuen Nutzungen von Gebäuden eigentlich sehr einfach einstellen kann und die Nutzung auch dementsprechend irgendwie anpatzen kann von der Lichtgebung her.

00:27:01: Perfekt, dass das Datis ja wofür Licht ist viel Schatten.

00:27:03: Welche Entwicklungen beobachtest du kritisch?

00:27:08: Also wie gesagt, das was schon jetzt irgendwie so langsam nach oben schwappt ist einfach diese schnelle Idee, wir rüsten jetzt alles auf LED um hat zur Folge da es sehr viele Hersteller ganz schnell Produkte auf den Markt geschmissen haben, die schlussendlich schon nach kurzester Zeit wieder ihren Geist aufgeben und wir tatsächlich immer wieder jetzt schon an dem Punkt stehen wo neue Lösungen gefragt sind.

00:27:35: Und man denkt also das widerspricht komplett dem was wir ja versucht haben zu leben.

00:27:41: Das heißt es war ja irgendwie schon mit dem Versprechen dass das jetzt mindestens fünfzig tausend Betriebsstunden hat und dass alles super funktioniert und dass die LED einfach die Energielösung schlecht hinnimmt.

00:27:53: Ist ja Gott sei Dank so, es gibt ja viele Hersteller die tatsächlich auch das halten.

00:27:57: Aber es gibt leider auch viele Beispiele wo LED-Farben plötzlich... also Sifferfarben, wo einfach qualitativ beim Engel sind, wenn sie achten, ist einfach irgendwie eigentlich nicht tragbar sind.

00:28:10: und auch wirklich beschämend dass es da hingegangen ist.

00:28:15: Wie wird sich Licht in der Architektur in den nächsten Jahren verändern?

00:28:18: Also ich glaube das ist sogar noch stärker ins Bewusstsein rücken darf weil wir jetzt einfach die Möglichkeit haben viel gezielter Licht, auch Lichtquellen, Lichtparameter und Licht.

00:28:35: Also die Lichtfarben sind die CD.

00:28:37: Alles das dürfen wir jetzt mitbestimmen.

00:28:39: Das war einfach lange nicht so.

00:28:40: Es gab nur die Glühbirne, dann war es halt die Glühlbirnen, da waren die näher noch alles.

00:28:44: Das heißt, es waren einfach Fixe.

00:28:47: Es war etwas was gegeben war und man konnte nicht mit agrieren.

00:28:50: Und das ist jetzt schon als Gestalter auch gefordert.

00:28:54: Wenn man all diese Möglichkeiten hat, was wollen wir dann überhaupt?

00:28:56: und deswegen wird es uns auch in eine nahe Zukunft noch viel beschäftigen.

00:29:04: Welche Anforderungen stellen ja dann an das Material Licht im Raum?

00:29:09: Glaubst du dass lichtkünftig noch stärker Teil ganzheitlicher Raumkonzepte wird?

00:29:15: Definitiv wird licht auch zukünftig also mit stärker noch ganzheitliche Raumkonzepte.

00:29:21: Es geht auch irgendwie dahingehend.

00:29:22: Das wäre auch irgendwie Architekturgröße als Gesamtsystem stärker gedacht werden muss, vor allem in dieser Bimmwelt.

00:29:30: Und ich glaube auch da muss das Licht recht früh mitgedacht werden und damit ganzheitlich einfließen.

00:29:37: Wird Architektur ohne durchdachtes Lichtkonzept irgendwann gar nicht mehr denkbar sein?

00:29:42: Wir haupt ihn natürlich ja selbstverständlich!

00:29:46: Wir hoffen das,

00:29:46: ne?!

00:29:48: Was inspiriert dich außerhalb von Architektern Design?

00:29:51: Also im Endeffekt würde ich sagen so ganz banal ist die Kunst, die Wissenschaft und die Natur.

00:29:57: Kunst ist das, was mir einfach inspiriert.

00:29:59: Was mir immer wieder so die Denkweisen dann auch noch mal aus der Reserve holt und wo man sie einfach drauf einlassen kann und wo oft einmal eben das nicht berechenbar ist.

00:30:08: Wissenschaft ist das ,was mir einfach die Basis schafft.

00:30:10: also auch obwohl ich über Atmosphäre und Räume und freie Istria, die fürs Denken auf die Spreche bin ich doch sehr geerdet und brauche meine Systeme und meine Strategien Und in Natur glaube ich es fast selbst erklären weil wenn wir ans Thema Licht denken, dann ist man ja gleich einmal da dass das einfach gerade beispielsweise Lichtphänomene, wie wenn man sie vorstellt.

00:30:31: Wie das Glitzern vom Schnee oder die Spiegelung von der Bergwelt im Bergsee oder eben der Moment, wenn die Sonne abdaucht und untergeht am Horizont in den Meer dann sind es genau diese magischen Momente, die hoch inspiriert sind.

00:30:50: und wenn wir irgendwie ansatzweise das schaffen diese Momente einzufangen und umzusetzen in unsere Entwürfe, dann glaube ich sind wir dort wo wir hin wollen.

00:31:02: Schön mein VfB, dem Zusammenhang ist auch die blaue Stunde, die recht beeindruckend ist.

00:31:08: Andrea wenn du Licht in drei Begriffen beschreiben müsstest welche wären das?

00:31:13: Das ist jetzt die Wahrnehmung der Atmosphäre und die Rediktur im Endeffekt

00:31:20: Wir kommen schon zum Schluss.

00:31:21: noch eine schnelle Entscheidungsrunde bitte gerne ganz spontan.

00:31:26: Tageslicht oder Kunstlicht?

00:31:27: Tageslicht.

00:31:29: Minimalismus, oder expressive Inszenierung?

00:31:34: Minimalismus.

00:31:36: Warmes Licht oder kühle Präzision?

00:31:40: Das ist natürlich auch was warme Licht!

00:31:43: Atmosphäre oder Funktion?

00:31:45: Dann die Atmosfähre.

00:31:47: Sichtbare Leuchte oder unsichtbares Licht?

00:31:50: Selbstverständlich unsichtbares Licht.

00:31:52: Skizze auf Papier oder digitale Srendering?

00:31:55: Da ist natürlich die Skizzi auf Papiere des Tragenteils... weil es noch viel mehr offen lässt.

00:32:00: Architektur bei Tag oder Architektor bei Nacht?

00:32:05: Das ist schwer, ich bin beides faszinierend.

00:32:10: Und zum Schluss Material oder Licht.

00:32:11: was kommt zuerst?

00:32:14: Material ist Licht deswegen ist auch direkt seines anderes.

00:32:22: Insofern kommt das Licht

00:32:23: zuerst.

00:32:25: Andrea vielen Dank für die spannenden Einblicke in deine Arbeit und die faszinerende Verbindung von Licht- und Architekten.

00:32:32: Heute haben wir gehört, dass Licht weit mehr ist als reine Beleuchtung.

00:32:36: Es formt Räume und beeinflusst unsere Wahrnehmung und schafft Atmosphäre – oft subtil, manchmal spektakulär aber immer mit großer Wirkung!

00:32:46: Damit sind wir am Ende dieser Folge der Lumilage angekommen.

00:32:50: In den nächsten Episoden erwarten Sie wieder spannende Gäste neue Perspektiven und interessante Gespräche rund um Licht-, Design-, Innovation- und Technologie.

00:33:00: Danke fürs Zuhören.

00:33:02: Bleiben Sie uns gewogen und bis zum nächsten

00:33:21: Mal!

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